Alle Kohlenstoffstahlrohre, die bei niedrigen Temperaturen (unter -20°C) eingesetzt werden, sollten der Norm GB6479 entsprechen, die ausschließlich die Anforderungen an die Tieftemperatur-Schlagzähigkeit von Werkstoffen festlegt.
GB3087UndGB5310Normen sind speziell für Kesselstahlrohre festgelegte Standards. Die „Kesselsicherheitsüberwachungsverordnung“ betont, dass alle an Kessel angeschlossenen Rohrleitungen der Überwachung unterliegen und die Verwendung ihrer Materialien und Normen der „Kesselsicherheitsüberwachungsverordnung“ entsprechen muss. Daher müssen Kessel, Kraftwerke, Heizungsanlagen und petrochemische Produktionsanlagen, die öffentliche Dampfleitungen (vom Versorgungsnetz) nutzen, die Normen GB3087 oder GB5310 anwenden.
Es ist zu beachten, dass Stahlrohre mit hohen Qualitätsstandards ebenfalls relativ teuer sind. Beispielsweise ist der Preis für GB9948 fast ein Fünftel höher als der für GB8163. Daher sollten bei der Auswahl der Stahlrohrnormen die Einsatzbedingungen umfassend berücksichtigt werden. Die Rohre müssen zuverlässig und wirtschaftlich sein. Stahlrohre nach GB/T20801 und TSGD0001, GB3087 und GB8163 dürfen nicht für GC1-Rohrleitungen verwendet werden (es sei denn, sie wurden einer Ultraschallprüfung unterzogen, weisen eine Qualität von mindestens L2.5 auf und können für GC1-Rohrleitungen mit einem Auslegungsdruck von maximal 4,0 MPa (1) verwendet werden).
Veröffentlichungsdatum: 21. September 2022