Kundenbeispiele und Vorsichtsmaßnahmen bei der Beschaffung von nahtlosen Stahlrohren nach EN 10210-1, um Käufern zu helfen, Probleme zu vermeiden.

EN10210
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Fallhintergrund

Kundenanforderungen:

Ein bestimmtes europäisches Bauunternehmen plant den KaufEN 10210-1 S355J2HNahtlose Stahlrohre für die Tragkonstruktion einer Seebrücke.
Bestellmenge: 500 Tonnen, Spezifikation Ø219,1 mm × 12 mm, feste Länge 12 m, Lieferzeit 8 Wochen.

Wichtige Punkte bei der Beschaffung (Kernpunkte von technischen Aufträgen)
Klärung der technischen Normen und Anforderungen an die Stahlgüte
Fallfrage:
Der Kunde hatte zunächst nur „S355“ ohne Angabe des Suffixes (wie J2H, J0H) angefordert, was den Lieferanten veranlasste, gemäß [hier fehlende Angabe] zu produzieren.S355J0H(ohne Anforderungen an die Kältebeständigkeit), aber das eigentliche Projekt erforderteS355J2H(Schlagzähigkeit bei -20℃).

Lösung:

Geben Sie in der Bestellung unbedingt die vollständige Stahlsorte an (z. B. S355J2H).

Geben Sie die Temperatur des Schlagversuchs an (z. B. Charpy-V-Kerbe bei -20℃).

2. Abmessungen und Toleranzen (Um Installationsprobleme zu vermeiden)
Fallfrage:
Der Außendurchmesser einer bestimmten Charge von Stahlrohren betrug Ø219,1 mm (+1,5 % zulässige Toleranz), die tatsächliche Messung ergab jedoch Ø222,5 mm, was dazu führte, dass der Flansch vor Ort nicht angepasst werden konnte.

Lösung:

Im Vertrag sollten strenge Toleranzen festgelegt werden (z. B. Toleranzen der Klasse D1 nach EN 10210-2).

Verlangen Sie einen Prüfbericht eines unabhängigen Dritten (z. B. SGS/BV) zur Überprüfung der Abmessungen.

3. Lieferstatus (beeinflusst die Materialeigenschaften)
Fallfrage:
Der Kunde hat den Lieferzustand nicht spezifiziert. Der Lieferant liefert standardmäßig „AR“ (Walzzustand), der Konstrukteur benötigt jedoch „+N“ (Normalisierungsbehandlung), um die Schweißleistung zu gewährleisten.

Lösung:

Die Anforderungen an die Wärmebehandlung (z. B. "+N" oder "+AR") präzisieren.

Prüfen Sie, ob das Qualitätsgarantiezertifikat den Wärmebehandlungsstatus angibt.

4. Inspektion und Zertifizierung (zur Vermeidung von Qualitätsstreitigkeiten)
Fallfrage:
Der Lieferant stellte das EN 10204 3.1-Zertifikat zur Verfügung, der Kunde verlangte jedoch das 3.2-Zertifikat (verifiziert durch ein unabhängiges Labor), was zu Verzögerungen bei der Zollabfertigung führte.

Lösung:

Geben Sie in der Bestellung die Art des Zertifikats an (z. B. EN 10204 3.1/3.2).

Vorgesehene Prüfpunkte (wie z. B. Ultraschallprüfung, Zugversuch, Schlagprüfung).

5. Oberflächenbehandlung und Korrosionsschutz (mit Auswirkungen auf die Lebensdauer)
Fallfrage:
In Küstenregionen werden Stahlrohre verwendet, allerdings ist keine Korrosionsschutzbeschichtung erforderlich, was während des Transports zu Rostbildung führt und eine zusätzliche Sandstrahlbehandlung notwendig macht.

Lösung:

Klären Sie die Oberflächenbehandlung (z. B. Sandstrahlen Sa2.5, Verzinken oder Auftragen von Rostschutzöl).

Geben Sie die Verpackungsmethode an (z. B. Umreifung + feuchtigkeitsbeständige Folie).

6. Lieferzeit und Logistik (Um Verspätungsgebühren zu vermeiden)
Fallfrage:
Der Lieferant verzögerte die Produktion aufgrund von Rohstoffmangel, doch der Vertrag sah keine Vertragsstrafe für verspätete Zahlung vor. Daher war der Kunde gezwungen, den Bauplan anzupassen.

Lösung:

Nehmen Sie eine Vertragsstrafe in den Vertrag auf, zum Beispiel 0,5 % der Zahlung für jede Woche der Verzögerung.

Verlangen Sie vom Lieferanten einen Produktionsfortschrittsbericht.

7. Zahlungsbedingungen und Akkreditiv (Risikominderung)
Fallfrage:
Der Kunde eröffnete ein 100%iges Sichtakkreditiv, doch bei der Prüfung stellte sich heraus, dass die Wandstärke des Stahlrohrs ungleichmäßig war. Nach der Reklamation verweigerte die Bank die Zahlung.

Lösung:

Es wird eine Ratenzahlung vereinbart (z. B. 30 % Anzahlung und 70 % auf Basis der Kopie des Konnossements und des Inspektionsberichts).

Abschließender Vorschlag
Priorität der technischen Vereinbarung: Alle technischen Anforderungen klar definieren.

Der Inspektionsprozess ist unerlässlich: Entsenden Sie eigenes Personal oder beauftragen Sie einen Dritten (wie z. B. SGS) mit der Durchführung der Vorversandkontrolle (PSI).

Durch die oben genannten Maßnahmen können die Beschaffungsrisiken deutlich reduziert werden, um einen reibungslosen Projektablauf zu gewährleisten.


Veröffentlichungsdatum: 24. Juni 2025

Tianjin Sanon Steel Pipe Co.,LTD.

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